Unsere traditionellen Biere

Die Entstehung und die Idee hinter der Forschungsbrauerei und seinem Bräustüberl. Alle Biere werden am Standort gebraut.
Im Bräustüberl können die Biere auch für zuhause gekauft werden.

Vollbier Hell • BIO

Schlanker Körper, mild gehopft
Stammwürze 11,9 ºP
Alkohol 4,9 % vol

Die wahre Weisse, Hefeweissbier aus der Forschungsbrauerei Perlach

Die Wahre Weiße • BIO

Spritzig frisches, fruchtiges Weißbier
Stammwürze 13,3 ºP
Alkohol 5,3 % vol

Pilsissimus, Exportbier aus der Forschungsbrauerei Perlach

Pilsissimus • BIO

Süffig, edel, fein-bitteres Export
Stammwürze 13,0 ºP
Alkohol 5,3 % vol

Blonder Bock, Starkbier aus der Forschungsbrauerei Perlach

St. Jakobus • BIO

Elegant, cremig, hopfiger Bock
Stammwürze 16,5 ºP
Alkohol 6,9 % vol


EU Bio Logo - organic certified

DE-ÖKO-037
Die Forschungsbrauerei ist biozertifiziert.
Alle Zutaten für die Biere kommen aus kontrolliertem Bioanbau.


Eine Geschichte über Bier

Gottfried Jakob, Gründer der Forschungsbrauerei in München Perlach

Die Forschungsbrauerei in München-Perlach wurde 1930 von Gottfried Jakob gegründet, der mit experimentellen Verfahren und neuen Biersorten die Qualität verbessern wollte. 

Der studierte Maschinenbauer und Chemiker Gottfried Jakob eröffnete 1930 die Forschungsbrauerei in Altperlach.
Bis dahin war er in der brautechnischen Betriebskontrolle tätig gewesen. Sein Ziel war es, neue Biersorten und Brauverfahren zu erforschen – mit großem Erfolg: Über 50 Patente gehen auf seine Arbeit zurück.
Jakob gelang ein Durchbruch mit einem vollmundigen Starkbier (St. Jakobus Blonder Bock) und einem hellen Exportbier (Pilsissimus), die nach seinen Methoden gebraut wurden.

Doch Jakob war überzeugt, dass Bier nicht allein von Fachleuten beurteilt werden sollte. Deshalb schuf er 1936 mit dem Bräustüberl eine „Prüfstelle“, in der das Urteil der Gäste entscheidend war.

Mit viel Hingabe ließ Jakob das Bräustüberl ausstatten – unter anderem durch Holzfresken des Kunstmalers W. Erlacher, die Märchenmotive wie „Das Schlaraffenland“ und „Tischlein deck dich“ darstellen.

Viele dieser Originalarbeiten sind bis heute erhalten, ebenso wie das ursprüngliche Logo der Forschungsbrauerei, dessen Eule noch immer das Eingangsschild ziert.

Das Bräustüberl wurde in den Folgejahren mehrfach erweitert. Es bietet Raum für bis zu 250 Personen, im Sommer ist zusätzlich der beliebte Biergarten geöffnet.

Nach dem Tod des Gründers wurde der Betrieb 1958 von seinem Sohn Heinrich und 2003 von dessen Sohn Stefan weitergeführt, wobei die Erkenntnisse und Traditionen bewahrt wurden. Das Sudhaus wurde 1974 erweitert, aber 
die historischen Elemente blieben erhalten.
2018 konnte das eigene Sudhaus nicht mehr genutzt werden. Die kupferne Brauanlage von 1936 verbleibt als Industriedenkmal 
im Turm.

Seit 2021 befindet sich in den historischen Räumlichkeiten die „Kreativbrauerei Hopfenhäcker“, die das Erbe der Forschungsbrauerei aufgreift und fortführt. Seither werden die traditionellen Biere 
des Gottfried Jakob wieder in der Forschung gebraut.